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Tagesgestaltung

Psychische Erkrankungen können zu erheblichen Beeinträchtigungen und Benachteiligungen in Bereichen der gesellschaftlichen Teilhabe führen. Auf Grund einer psychischen Erkrankung aber auch durch die Reaktionen der Umwelt können die Beziehungen zu Mitmenschen gestört werden, was Rückzug und Isolierung zur Folge haben kann.

Darüber hinaus können die Fertigkeiten oder die Möglichkeiten der Betroffenen, einen sinnvollen und sinngebenden Lebens- und Tagesrhythmus oder die Freizeit zu gestalten, zeitweise oder längerfristig verloren gehen.

Sozialer Rückzug, Isolierung, Resignation und Vereinsamung beeinträchtigen nicht nur die Lebensqualität von Betroffenen und ihren Familien sondern fördern psychische Beeinträchtigungen, verhindern Genesung und Heilung und tragen erheblich zum Auftreten von Erkrankungsrückfällen bei.

Tagesgestaltende Rehabilitationsangebote in einem therapeutisch strukturierten Milieu dienen der persönlichen Stabilisierung und Orientierung, der Besserung der klinischen Symptomatik, Verbesserung  der sozialen Fertigkeiten sowie der Möglichkeit den Alltag selbstbestimmt und sinnerfüllt zu gestalten.

Die Seele braucht Zeit und einen geschützten und wohlwollenden Rahmen, um sich soweit strukturieren zu können, dass Betroffene wieder Interesse am Leben finden und sich in ihren Beziehungen und der Arbeitswelt wieder engagieren.

Für diesen Bereich der "sozialen Rehabilitation"  haben wir unterschiedliche auf die jeweiligen Bedürfnisse unserer Klientinnen und Klienten zugeschnittene Rehabilitationseinrichtungen entwickelt. Durch sie soll die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gesichert und gefördert werden.

Grundsätzlich werden - für die einzelnen Einrichtungstypen - jedoch mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung - folgende Ziele verfolgt:

  • psychische Stabilisierung durch eine bedürfnisorientierte Trainingssituation,
  • Erhalt und Verbesserung der sozialen Fertigkeiten und Gestaltung zwischenmenschlicher Kontakte,
  • Herstellung einer alltagsnahen sozialen Situation,
  • Anregung zu sinnstiftender Beschäftigung und Gestaltung der Freizeit,
  • Vorbereitung auf eine allfällig weiterführenden berufliche Rehabilitation,
  • Aktivierung von Selbsthilfe und Empowerment.