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Qualitätsentwicklung

Konzepte, die für sich beanspruchen, nicht nur Qualität zu "sichern", sondern sie auch zu "produzieren" bzw. sie zu "managen", beruhen auf einem ganzheitlichen Verständnis von Qualität. Ihre wesentlichen 3 Gestaltungsgrundlagen sind dabei die

  • KundenInnen- (=KlientInnen-) Orientierung
  • Prozessorientierung und
  • MitarbeiterInnenorientierung

KlientIn steht im Zentrum
Die wichtigste Qualtitätsleitlinie dieses Konzeptes darf die KundInnen, in diesem Fall KlientInnen, nicht nur rhetorisch in den Mittelpunkt allen Handelns stellen. Da die Leistungen der sozialpsychiatrischen Rehabilitation personenbezogenen Dienstleistungen sind, müssen Patientenanforderungen breiter erkannt und mit einem ganzheitlichen Prozess umgesetzt werden. (Ergebnis-) Qualtität ist letztlich das, was KlientInnen als solche betrachten. Auf der anderen Seite haben sie auch maßgeblichen Anteil, als "Co-Therapeuten" selbst an der Wertschöpfung der Dienstleistungen beizutragen. Dieser Empowerment-Ansatz erfordert jedoch einen partnerschaftlichen Beziehungsstil und eine "nutzerorientierte Gesundheitspolitik".

Optimierung der sozialpsychiatrischen Rehabilition
Ein grundlegender Aspekt für die effiziente Rehabiltionsergebnisse ist die Optimierung von Prozessen. Dabei handelt es sich um eine auf den einzelnen Klienten ausgerichtete Zielbestimmung (Ergebnisqualität), die Festlegung der zur erbringenden Leistungen, und vor allem um deren Umsetzung. Die Planung und Durchführung eines Komplexleistungsprogrammes sollte in Absprache mit allen Beteiligten erfolgen. Zu den Zielgrößen einer Bewertung zählen psychische, soziale und physische Faktoren. Die Optimierung der Ergebniskomponente ist Ziel aller Bemühungen. Eine Verbesserung der Ergebnisse von Behandlung und Rehabilitation hängt nach unserem Verständnis von Qualität auch wesentlich von der Zufriedenheit der KlientInnen und MitarbeiterInnen ab.

Qualtität "von innen" nutzen
Eine neue Qualitätsphilosophie, wie sie z.B. von "Total Quality Management" (TQM) vertreten wird, setzt auf das Prinzip der "selbstlernenden Organisation". Demnach soll Qualität durch eine kontinuierliche Verbesserung "von innen heraus" unter Nutzung des kreativen Potentials von MitarbeiterInnen erfolgen. Da die Qualität von sozialpsychiatrischer Rehabilitation maßgeblich von den Kompetenzen der MitarbeiterInnen abhängt, müssen diese kontinuierlich verbessert werden sowie den MitarbeiterInnen auch Entscheidungs- und Gestaltungsbefugnisse übertragen werden. Ein partizipatives Management bedarf eines neuen Förderungsstils, der die traditionelle Form der Anordnung oder Anweisung durch ein "Coaching-Management" ersetzt.