Unser Einsatz gilt Ihrem Platz in der Gesundheit
Eine Seite zurückDruckversion dieser Seite (in neuem Fenster)

Institut zur Förderung der psychischen Gesundheit

Psychische Erkrankungen werden auch seitens der Politik zunehmend als schwerwiegendes Problem erkannt und anerkannt.
Diese Äußerungen in der Präambel zur "Helsinki-Konferenz", aus dem Jahre 2005, die unter das Motto  "Herausforderungen annehmen, Lösungen schaffen" gestellt wurde, setzen zweifelsohne neue Maßstäbe. Innerhalb der nächsten 10 Jahre sollen nachstehende Prioritäten verfolgt werden. Dabei gilt es:

  • das Bewusstsein von der Bedeutung des psychischen Wohlbefindens zu fördern,
  • gemeinsam gegen Stigma, Diskriminierung und Ungleichbehandlung anzugehen, Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen und ihre Angehörigen zu stärken und zu unterstützen und sie an diesem Prozess aktiv zu beteiligen,
  • umfassende, integrierte und effiziente psychiatrische und psychosoziale Versorgungssysteme zu entwerfen und jene zu implementieren, welche die Förderung, Prävention, Behandlung und Rehabilitation, Pflege und Genesung vorsehen,
  • dem Bedürfnis nach kompetenten und in allen diesen Bereichen leistungsfähigen Mitarbeitenden zu entsprechen,
  • die Erfahrungen und das Wissen der Betroffenen und der Betreuenden (damit sind auch die Angehörigen gemeint) als wichtige Grundlage für die Planung und Entwicklung von Diensten anzuerkennen.

Gemäß den für die Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen ausformulierten zwölf Aktionsbereichen gründeten wir unser "MHP-Institut". Dieses befasst sich mit Aspekten der Förderung der psychischen Gesundheit sowie der Prävention (Mental health promotion and mental disorder prevention).

Leitung: Dir. Univ.-Prof. Dr. Ullrich Meise