Unser Einsatz gilt Ihrem Platz in der Gesundheit
Eine Seite zurückDruckversion dieser Seite (in neuem Fenster)

Inanspruchnahme rehabilitativer Leistungen

Um unsere rehabilitativen Angebote und Hilfe in Anspruch nehmen zu können, muss eine psychische Beeinträchtigung vorliegen. Eine solche kann in Gefolge einer psychischen Erkrankung auftreten und unterscheidet sich von einer körperlichen oder einer geistigen Beeinträchtigung. Bei der psychischen Beeinträchtigung handelt es sich um einen vorübergehenden oder andauernden Zustand, der bei den Betroffenen zu Funktionseinschränkungen auf sozialen und/oder beruflichen Gebieten führt. Ein gutes Modell, um zu verstehen, wie psychische Beeinträchtigungen entstehen bzw. wie ihnen durch Behandlung und Rehabilitation begegnet werden kann, ist die "Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF)". Unsere Leistungen sind der sekundären und der tertiären Prävention zuzuordnen. Neben der Hintanhaltung von Verschlechterungen z.B. in Bereichen der sozialen Teilhabe und Selbstversorgung verfolgen wir unter anderem auch Ziele wie z.B. Erkrankungsrückfällen vorzubeugen oder die psychischen Stabilisierung zu fördern.

Kostenträger

Der Aufwand für unserer Leistungen - wobei in Abhängikeit gewisser Voraussetzungen (Geregelt im Tiroler Rehabilitationsgesetz, s.u.) ein Selbstkostenbeitrag gefordert wird - wird für die einzelnen Leistungsbereiche durch folgende Kostenträger abgedeckt:

  • Leistungsbereich Psychosozialer Dienst:
    Land Tirol gemäß dem Tiroler Rehabilitationsgesetz und Subventionen
  • Leistungsbereich Tagesgestaltung:
    Land Tirol gemäß dem Tiroler Rehabilitationsgesetz
  • Leistungsbereich Wohnbetreuung:
    Land Tirol gemäß dem Tiroler Rehabilitationsgesetz
  • Leistungsbereich Arbeit/Ausbildung:
    Arbeitsmarktservice (AMS), Pensionsversicherungsanstalt (PVA), Bundessozialamt, Land Tirol

Voraussetzungen

Die Voraussetzungen für einen Anspruch auf Rehabilitation, Rehabilitationsmaßnahmen, Selbstkostenbeitrag, etc. sind im Tiroler Rehabilitationsgesetz geregelt:

Neben einer "Rehabilitationswilligkeit" sowie "Rehabilitationsfähigkeit" muss eine auf Dauer gerichtete Behinderung vorliegen. Ein fachärztliches Gutachten ist erforderlich.

Der/Die AntragstellerIn muss EU/EWR StaatsbürgerIn sein und den ordentlichen Hauptwohnsitz seit mindestens drei Jahren in Tirol haben. Für soziale Härtefälle kann von der Staatsbürgerschaft, jedoch nicht vom ordentlichen Wohnsitz in Tirol, abgesehen werden.

Ein allfälliger Kostenbeitrag wird entsprechend den wirtschaftlichen Verhältnissen des/der AntragstellerIn vom Amt der Tiroler Landesregierung festgelegt.

Weitere Informationen zum Tiroler Rehabilitationsgesetz finden sich auf: http://www.ris.bka.gv.at/lr-tirol/ (als Suchbegriff Rehabilitationsgesetz eingeben, und alle gewünschten §§ anklicken).

Weitere Informationen

Für weitere Informationen und persönliche Fragen können Sie sich an die jeweiligen regionalen Psychosozialen Dienste wenden. Zu unseren Zentren für Psychische Gesundheit ....